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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Der Artikel enthält eine Übersicht über den Zeitplan für den zweiten Tag des Weltwirtschaftsforums 2026 in Davos und hebt die Auftritte prominenter Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump, Nvidia-CEO Jensen Huang und UBS-CEO Sergio Ermotti hervor. Er beschreibt verschiedene Podiumsdiskussionen und Sonderreden zu Finanzthemen, Marktpreisdiskussionen, Gesundheitswesen, Energiesicherheit und Wirtschaftspolitik, an denen bedeutende Schweizer Unternehmen teilnehmen.
Die US-Aktienmärkte schlossen deutlich niedriger, da die Zollandrohungen von Präsident Trump gegen acht europäische Länder wegen des Grönland-Streits zu Unsicherheit an den Märkten führten. Der Dow Jones fiel um 1,8 %, der S&P 500 um 2,1 % und der Nasdaq um 2,4 %. Der Volatilitätsindex VIX stieg um 25 %, während der Dollar gegenüber dem Euro schwächer wurde und die Anleiherenditen stiegen. Die Goldpreise erreichten Rekordhöhen, da Anleger nach sicheren Häfen suchten. Die europäischen Staats- und Regierungschefs erwägen Gegenmaßnahmen gegen Trumps Zolleskalation.
Ausländische Investoren engagieren sich zunehmend auf dem japanischen Anleihemarkt, während sich inländische Käufer aus extrem langfristigen japanischen Staatsanleihen zurückziehen. Vor dem Hintergrund einer schwachen Binnennachfrage stieg die Rendite 40-jähriger Anleihen erstmals über 4 %. Bei der jüngsten Auktion extrem langfristiger Anleihen durch das Finanzministerium erwarben ausländische Käufer erstmals den Großteil der Anleihen, was eine bedeutende Veränderung der Marktdynamik signalisiert.
Der DAX-Index schloss angesichts der Besorgnis über US-Zollandrohungen im Grönland-Streit mit einem Minus von 1 % bei 24.703 Punkten und verzeichnete damit nach einem starken Jahresauftakt weitere Verluste. Analysten warnen vor eskalierenden Handelsspannungen, die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks beeinträchtigen könnten, wobei der Index fast 1.000 Punkte gegenüber seinem jüngsten Höchststand verloren hat.
Der Artikel analysiert die globalen Wirtschaftsaussichten vor dem Hintergrund politischer Unsicherheiten und stellt fest, dass die Wirtschaft zwar mit einer starken Erholung nach der Pandemie Widerstandsfähigkeit bewiesen hat, aber zunehmende Handelsspannungen und die unvorhersehbare Politik der USA unter Trump die globale Stabilität bedrohen. Wichtige Institutionen wie die WTO und die UNO werden untergraben, was trotz der derzeit positiven Indikatoren langfristige Risiken für die internationale Zusammenarbeit und das Wirtschaftswachstum mit sich bringt.
Der japanische Anleihemarkt erlebte heftige Turbulenzen, als die Renditen aufgrund der Befürchtungen der Anleger hinsichtlich der expansiven Fiskalpolitik von Premierministerin Sanae Takaichi, einschließlich Steuersenkungen und höherer Ausgaben, Rekordhöhen erreichten. Der Ausverkauf zwang Hedgefonds und Versicherer dazu, Anleihen zu veräußern, wodurch die Renditen für 30- und 40-jährige Anleihen stark anstiegen. Die Marktteilnehmer verglichen die Situation mit der Krise im Vereinigten Königreich unter Liz Truss im Jahr 2022, was die Besorgnis über die finanzielle Nachhaltigkeit Japans angesichts seiner hohen Verschuldung widerspiegelt.
Laut einer FuW-Zinsumfrage werden Zinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank frühestens Mitte 2027 erwartet. Schweizer Finanzexperten rechnen bis Ende 2026 mit stabilen Zinsen von 0 %, beeinflusst durch den starken Schweizer Franken und die niedrige Inflation, die zu einer expansiveren Geldpolitik führen könnten. Die Erwartungen haben sich seit Ende 2025 deutlich verschoben, wobei auch die Haltung der EZB-Exekutivrätin Isabel Schnabel gegen weitere Zinssenkungen die Aussichten der SNB beeinflusst.
Der dänische Pensionsfonds AkademikerPension verkauft seine gesamten Bestände an US-Staatsanleihen im Wert von 100 Millionen Dollar aufgrund von Bedenken hinsichtlich der schlechten öffentlichen Finanzen der USA und der politischen Spannungen um Grönland. Der Fonds behauptet zwar, dass die Entscheidung nicht direkt politisch motiviert sei, räumt jedoch ein, dass die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Europa diese Entscheidung beeinflusst haben. Der Verkauf fällt zeitlich mit den Drohungen der USA zusammen, die Zölle gegen Dänemark und andere europäische Länder wegen des Grönland-Streits zu erhöhen.
Die britische Finanzministerin Rachel Reeves verspricht, Handelsbarrieren abzubauen und neue internationale Partnerschaften anzustreben, während die USA im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit erneut mit Zöllen drohen. Der Artikel befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen auf britische Exporte, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, und der Strategie der Regierung, eher auf Verhandlungen als auf Vergeltungsmaßnahmen zu setzen. Wirtschaftliche Analysen deuten darauf hin, dass die kombinierten Auswirkungen der Zölle das britische BIP um 0,30 bis 0,75 % senken könnten, während die Regierung während der Treffen in Davos Stabilität und Investitionsförderung betont.
Die weltweiten Aktienmärkte verzeichneten starke Einbußen, da die Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit für Unsicherheit an den Märkten sorgten. Die US-Indizes (Dow Jones, S&P 500, NASDAQ) fielen um rund 1,5 %, während der Schweizer SMI ebenfalls um über 1 % nachgab. Der Schweizer Franken legte deutlich zu, da Anleger sichere Häfen suchten, und erreichte 0,7911 pro Dollar. Der Goldpreis erreichte mit über 4700 Dollar pro Unze ein Rekordhoch. Einzelne Aktien zeigten eine gemischte Performance: Netflix und Novavax legten aufgrund positiver Nachrichten zu, während 3M und Logitech aufgrund pessimistischer Prognosen und Herabstufungen durch Analysten nachgaben. Die geopolitischen Spannungen lösten eine Flucht in sichere Anlagen an den globalen Märkten aus.

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